$Page Inspired by Nature by Dillon Bastan
Inspired-by-Nature.png
*Willkommen zur Schnelleinführung von Inspired by Nature*
*Hinweis* Ein detailliertes Handbuch ist als Download unter $Link diesem Link erhältlich.
*Inspired by Nature* enthält mehrere Instrumente und Effekte, die von der Natur und Physik inspiriert sind. Jedes Gerät bietet spannende neue Ansätze für Musik und Sounddesign, die in Standard-Werkzeugen nicht zu finden sind. Durch die Simulation von in der Natur auftretenden Bewegungsmustern und deren Darstellung als zweidimensionale Grafik laden die Geräte dazu ein, eigene harmonisch verlaufende, natürliche Bewegungen zum Erzeugen von MIDI-Noten und zur Modulation von Klängen einzusetzen, wodurch Sie Ihre Klänge komplexer und weniger vorhersehbar gestalten können.
Inspired by Nature wurde von Dillon Bastan in Zusammenarbeit mit Ableton erschaffen.
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*Kursinhalt:*
-> $Link Vector Devices
-> $Link Emit
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Weitere Packs finden Sie unter:
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$Page Vector Devices
$TargetName Vector Devices
Vector-Grain.png
*Vector Devices*
Die drei vektorbasierten Geräte legen das Augenmerk auf Partikelsysteme, die auf die Simulation verschiedener physikalischer Kräfte reagieren:
-> *Gravity* - die Anziehungskraft zu einem Körper mit einer bestimmten Gravitationsstärke.
-> *Flowfield* - der Weg einer richtungswirkenden Kraft, die Partikel-Bewegungen nach links, rechts, oben, unten oder diagonal ermöglicht.
-> *Magnetism* - eine Art Pseudo-Magnetismus, basierend auf der Ladung jeden Partikels (eigentlich eher eine schwerkraftartige Anziehung zwischen Partikeln).
In den einzelnen Geräten repräsentiert jeweils ein Partikel eine Stimme.
-> *Vector Delay* ist eine Art mehrstimmiges Delay, bei dem jeder Partikel eine individuelle Delay-Line darstellt.
-> *Vector Grain* ist ein granularer Looper/Sampler, bei dem jeder Partikel eine abgespielte Stimme bzw. ein Grain ist.
-> *Vector FM* ist ein FM-Synthesizer, bei dem jeder Partikel ein Operator oder Operator-Paar ist, abhängig von den Einstellungen.
Die verschiedenen Optionen für Kräfte und Zuweisungen und die Möglichkeit Partikel zu emittieren (bzw. Partikel in regelmäßigen Zeitabständen zu erzeugen und zerfallen zu lassen) ermöglichen eine Vielzahl verschiedener Effekte. Diese können sowohl einfach als auch sehr komplex ausfallen. Partikel-Eigenschaften wie Position, Größe und Geschwindigkeit lassen sich mit den Modulations-Reglern unten auf der ersten Seite jedes Vector-Geräts zur Modulation verschiedener Audio-Parameter einsetzen.
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*Audio-Settings-Seite:*
Hier finden Sie die Parameter der jeweiligen Klangerzeugung, sowie Modulationsparameter und Einstellungen für Filter und Stereopanorama.
*Force-Settings-Seite:*
Auf dieser Seite legen Sie fest, wie die Kräfte auf das Partikelsystem wirken. Durch Auswahl einer anderen Farboption (Charge) bestimmen Sie, welche Partikel von welchen Kräften beeinflusst werden. Das Verhältnis der geladenen Partikel (z.B. mehr negativ als positiv oder umgekehrt) kann auf der Partikel-Settings-Seite mit dem Regler ‘Charge’ eingestellt werden.
*Particle-Settings-Seite:*
Hier können Sie die Parameter der Partikel (wie Ladung oder Masse) und den Partikel-Emitter steuern. Ist der Emitter eingeschaltet, werden Partikel erzeugt und zerfallen wieder (anstatt dauerhaft zu bestehen). Neben anderen Effekten ermöglicht das vor allem die Erzeugung rhythmischer Muster.
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$Page Emit
$TargetName Emit
Emit.png
*Emit*
Emit unterscheidet sich von den anderen Partikel-Geräten, weil Partikel nur von einer Quelle ‘emittiert’ werden und sich dann in eine konstante Richtung bewegen. Nach Ablegen eines Samples wird von diesem eine 2D-Spektraldarstellung erzeugt, über die sich die ausgesendeten Partikel hinwegbewegen. Abgespielt wird die Position, auf der sich das Partikel in der Spektralanzeige gerade befindet. Geschwindigkeit, Richtung und Filterung der Sample-Wiedergabe werden somit von der Richtung und Bewegungsintensität der Partikel bestimmt.
Optional kann die Bewegung der Partikel auch nach der Emission durch Reibung oder das Aufstellen von Wänden beeinflusst werden. Es handelt sich somit um einen stark visuell geprägten Ansatz zur granularen Synthese.
Emit nutzt einen Phasen-Vocoder für die Sample-Wiedergabe – durch diesen kann ein Partikel mit beliebiger Geschwindigkeit abgespielt werden, ohne die Tonhöhe zu beeinflussen. Aus diesem Grund benötigt auch jede Stimme im HQ-Modus relativ viel CPU-Leistung.
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$Page Bouncy Notes
$TargetName Bouncy Notes
Bouncy-Notes.png
*Bouncy Notes*
Dieser Effekt verwendet ebenfalls ein Partikel-System, jedoch eingeschränkt – es nutzt als Kraft ausschließlich Gravitation. Die Partikel sind als Bälle dargestellt, die herunterfallen und auf Klaviertasten (unten auf dem “Boden”) auf und abspringen. Die Klaviertaste, auf der ein Ball landet, wird als MIDI-Note ausgegeben. Die Klaviatur bietet weitere Optionen für Skalen, Tonika und Tonhöhenumfang.
Wird stattdessen eine MIDI-Note empfangen, wird ein Ball ausgehend von der Position, die der gespielten Tonhöhe entspricht, fallengelassen (es gibt jedoch auch eine Option Bälle automatisch fallenzulassen). Jedes Mal, wenn ein Ball auf die Klaviertastatur auftrifft, wird die entsprechende MIDI-Note gesendet. Die MIDI-Velocity der gesendeten Note entspricht dabei der physikalisch simulierten Geschwindigkeit, mit der der Ball auf die Klaviertasten trifft. Bälle können sich auch nach links oder rechts bewegen und zeigen unterschiedliches Verhalten, wenn sie den Rand der Anzeige oder den Boden treffen. Dazu können Sie virtuelle Wände errichten, von denen Bälle abprallen. Der Effekt ist extrem vielseitig und kann MIDI-Effekte auf unkonventionelle Art erzeugen – Arpeggiator, Noten-Delay, generativer Sequenzer, Noten-Fills, usw..
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$Page Tree Tone
$TargetName Tree Tone
Tree-Tone.png
*Tree Tone*
Dieser Effekt verlässt das Konzept der Partikelsysteme, simuliert jedoch ebenfalls die Natur und Physik, indem Vektoren in verschiedene Richtungen gezogen werden, um Äste zu erzeugen. Die Äste werden als Frequenz-, Decay- und Amplitudenwerte resonanter Filter übertragen (jeder Ast stellt einen Filter dar), basierend auf der Länge und Dicke des Astes. Der entstehende Effekt ist ein Resonator, bei dem die Eigenschaften und die Anzahl der Filter von der Form des Baums bestimmt werden. Die unterschiedlich gewachsenen Arten von Bäumen ergeben unterschiedliche Klänge.
Resonatoren können auch auf andere Weise angeregt und moduliert werden, zum Beispiel durch gefiltertes Rauschen, einen gefilterten Audio-Eingang, durch “Zupfen” an den Ästen oder mit Hilfe der Parameter auf der Modulations-Seite.
Zusätzlich gibt es eine Audio-Input-Seite, mit der Nutzer eigene Sounds und Samples durch die resonanten Filter schicken können, oder auch den ausgegebenen Effektsound wieder zurück in den Audioeingang, um resonante Feedback-Sounds zu erzeugen - was besonders interessante Effekte ergibt, wenn das Effektsignal vor Rückleitung in den Eingang mit weiteren Audioeffekten bearbeitet und kombiniert wird.
Der Modulationsbereich bietet mit zwei Hüllkurven und zwei LFOs weitere Möglichkeiten, den Klang lebendiger zu gestalten.
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$Page Credits
$TargetName Credits
*Credits*
Inspired by Nature wurde von Dillon Bastan in Zusammenarbeit mit Ableton erschaffen.
Dillon Bastan ist Künstler, Musiker und Entwickler aus Berlin. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Klang- und Medieninstallationen, kinetische Skulpturen, Musikproduktion, Live-Aufführungen und in jüngerer Zeit experimentelle Filme. Er hat verschiedene Effekte und Instrumente, sowie Projekte und Systeme für den persönlichen wie auch öffentlichen Gebrauch erdacht und entwickelt. Seine Geräte sind allgemein eher erforschender Natur und binden eine spielerische, visuell orientierte Benutzeroberfläche ein, die unkonventionelle, alternative Wege und Arbeitsabläufe eröffnen will.
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